Novesitas - Hier ist Neuss

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Nachrichten und Events für den Rheinkreis Neuss

Kategorie: Neuss Allgemein

Glühwein mit Tradition

Wenn man derzeit zur frühen Abendzeit eine längere Menschenschlange in der Neusser Innenstadt sieht, dann ist man nicht weit weg von „Mutti’s Glühweinbude“. Gleich neben dem Kaufhof am Zugang zum…

Wenn man derzeit zur frühen Abendzeit eine längere Menschenschlange in der Neusser Innenstadt sieht, dann ist man nicht weit weg von „Mutti’s Glühweinbude“. Gleich neben dem Kaufhof am Zugang zum Meererhof stehen ein paar Verkaufsbuden als Vorhut für den Weihnachtsmarkt. Auch dieses Jahr wieder dabei: Mutti’s Glühweinbude. Vom vorweihnachtlichen Trubel kann man hier verschnaufen und sich aufwärmen. Das nutzen viele Neusser Bürger sehr gerne, denn seit 1990 ist diese Glühweinbude überaus beliebt. Denn hier gibt es einen köstlich zubereiteten Glühwein, der nicht aus dem Plastikkanister kommt, wie es an Glühweinständen heutzutage oft üblich ist. Auch die Preise sind über aus preiswert, so kostet ein Becher Glühwein gerade einmal 2,- €, mit Schuss nur 50 Cent mehr. Mehrere Stehtische und auch eine geschlossene Sitzeinrichtung bieten hier ein urgemütliches Umfeld. Vor oder nach einem Besuch auf dem Neusser Weihnachtsmarkt empfiehlt es sich dort zu verweilen. Einziger Wehrmutstropfen sind die Plastikbecher, in denen der Glühwein verabreicht wird. Da sollten die Besitzer doch noch einmal drüber nachdenken, ob man nicht die Heißgetränke auch in einer Porzellantasse anbieten könnte. Ein entsprechendes Pfand würden die Gäste bestimmt gerne in Kauf nehmen, um so ihren Glühwein noch besser genießen zu können.

<<< Markus Kolvenbach (mak) >>>

 

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Bolzplatz muß weichen wegen Lärmbelästigung

Bolzplatz muß weichen wegen Lärmbelästigung Wie in den vergangenen Tagen bereits berichtet wurde, wird der Bolzplatz nahe des Nordparkbads abgebaut und einem anderen Zwecke zugeführt. Jahrzehntelang diente er den Kindern…

Bolzplatz muß weichen wegen Lärmbelästigung

Wie in den vergangenen Tagen bereits berichtet wurde, wird der Bolzplatz nahe des Nordparkbads abgebaut und einem anderen Zwecke zugeführt. Jahrzehntelang diente er den Kindern und Jugendlichen als Freizeitmöglichkeit und Fußballplatz. Ganze Generationen haben sich auf diesem Platz gemessen und so manches spannende Fußballspiel absolviert. Wer kennt nicht mehr das Regelwerk, welches auf solchen Plätzen galt. „3 Ecken, 1 Elfer“, oder „Letzter Mann ist Tormann“ waren allgegenwärtige Redewendungen. Schiedsrichter waren alle Spieler in einer Person und geeinigt wurde sich immer irgendwie. Egal ob Sonnenschein oder Regenwetter, die Jungs vom Bolzplatz waren zur Nachmittagszeit immer anzutreffen. Hobbyspieler, oder Vereinsmitglieder der SVG Weissenberg oder anderer Vereine waren die Protagonisten des Aschenplatzes mit den Metalltoren im Handballformat.

Damit soll nun Schluß sein, da sich Anwohner vom angeblichen Lärm, den der Platz und seine Besucher veruesacht, gestört fühlen. Nach über 30 Jahren (!!!). Viele anwohner gibt es dort jedoch nicht. Da sind einmal die Schrebergartenanlagen auf der einen Seite und das Nordbad mit den Flüchtlingscontainern auf der anderen Seite. Von Seiten der Flüchtlinge kommen diese Beschwerden mit Sicherheit nicht, da die Kinder der Containerbewohner den Platz selber gerne als Spielmöglichkeit genutzt haben und auf diese Weise nette Kontakte zu den Anwohnerkindern geknüft wurden. Sport verbindet nämlich und läßt alle Beteiligten an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Der Platz war also auch ein prima Ort, der zur Integration von Zuwanderern maßgeblich beigetragen hat. Anderorts wird in Neuss und Umgebung händeringend nach Möglichkeiten gesucht, um Mentalitäten und Kulturen in einklang zu bringen. Hier auf der Furth wird die beste Möglichkeit der Völkerverständigung einigen starrsinnigen Anwohnern zum Opfer fallen. Man hätte doch auch die Spielzeiten auf dem Platz reglementieren können, sodaß es eine Mittags- und Abendruhe gibt.

Vielleicht kommen die Verantwortlichen ja noch dahinter, was hier soeben zerstört wird und halten diese Dummheit auf.

 

<<< Markus Kolvenbach (mak) >>>

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Kul-Tour begeistert Oltimer Fans aus ganz NRW

Kul-Tour begeistert Oltimer Fans aus ganz NRW 80 Teilnehmer folgten der Einladung des Neusser Motorsportclubs zur Rallye „Kul-Tour“ quer durch den Rheinkreis Neuss. Dem regnerischen Wetter zum Trotze fanden sich…

Kul-Tour begeistert Oltimer Fans aus ganz NRW

80 Teilnehmer folgten der Einladung des Neusser Motorsportclubs zur Rallye „Kul-Tour“ quer durch den Rheinkreis Neuss.

Dem regnerischen Wetter zum Trotze fanden sich dennoch zahlreiche Zuschauer ein, die die seltenen Gefährte bewunderten. Die Rallye führte dann an verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Rheinkreises vorbei zu mehreren Kontrollstellen an denen man die Automobile nochmals aus der Nähe sehen konnte.

Die 16. Auflage dieser beliebten Rallye gewannen dann schließlich Lars und Manuela Schoob im Simca 5 aus dem Jahr 1939.

 

Novesitas gratuliert den Siegern.

 

<<< Markus Kolvenbach (mak) >>>  (Fotos: Markus Wahle)

 

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„Dragon Amarillo“ siegt vor der „Flotten Lotte“ im Hoistener Seifenkistenrennen

„Dragon Amarillo“ siegt vor der „Flotten Lotte“ im Hoistener Seifenkistenrennen Vergangenen Donnerstag nahmen an der zehnten Auflage des Hoistener Seifenkistenrennens – organisiert von den Hoistener Jungschützen – 30 Seifenkisten teil,…

„Dragon Amarillo“ siegt vor der „Flotten Lotte“ im Hoistener Seifenkistenrennen

Vergangenen Donnerstag nahmen an der zehnten Auflage des Hoistener Seifenkistenrennens – organisiert von den Hoistener Jungschützen – 30 Seifenkisten teil, die die Tonhallenstraße zu einer Spaßrennstrecke umfunktionierten. Startrampe und Zeitnehmer waren in Position gebracht, um den schnellsten Fahrer zu ermitteln. Es ergaben sich ehrgeizige Duelle bei denen am Ende immer der Spaßfaktor gewann. Die Rennfahrer sind in Hoisten ein munteres Gemisch aus Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern. Diese Konstellation fördert die Gemeinschaft ungemein und erhöht den Anreiz zwischen Wettkampf und Zusammenarbeit. Denn um solch eine Seifenkiste zu bauen und an den Start zu bringen, bedarf es einer großen Menge Arbeit. So schraubten und zimmerten die Teilnehmer wochenlang vor dem Event in ihren Garagen und Werkstätten. Das Ergebnis war sehr ansehnlich. Von Fantasiemodellen bis hin zu Oldtimer-Nachbauten war alles an der Strecke zu bewundern. Auch die Technik kam nicht zu kurz, so daß auch enorme Geschwindigkeiten und Lenkgenauigkeiten erzielt werden konnten.

Der Preis für die schönste Kiste ging an „F016 Roter Teufel“ mit Musikanlage und digitaler Hupe an Bord.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf die Neuauflage im kommenden Jahr.

 

<<< Markus Kolvenbach (mak) >>>

 

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„Blaulichttag“ des Arbeitskreises Öffentliche Gefahrenabwehr

  „Blaulichttag“ des Arbeitskreises Öffentliche Gefahrenabwehr Am Samstag, dem 16. September fand auf dem Neusser Freithof der sogenannte Blaulichttag statt. Retter, Seelsorger und Gefahrenbeseitiger – kurzum alles was für die…

 

„Blaulichttag“ des Arbeitskreises Öffentliche Gefahrenabwehr

Am Samstag, dem 16. September fand auf dem Neusser Freithof der sogenannte Blaulichttag statt. Retter, Seelsorger und Gefahrenbeseitiger – kurzum alles was für die öffentliche Sicherheit zuständig ist – präsentierten ihre Arbeit und Arbeitsmittel einem neugierigen Publikum.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhren naturgemäß die Großeinsatzfahrzeuge des THW und der Feuerwehr. Aber auch die Neusser Polizei und die Notfallseelsorge waren mit Informationsständen vertreten. Für die Veranstalter war es wichtig den Besuchern ihre Arbeit detailliert zu erklären, damit in Notfallsituationen besser reagiert werden kann. Denn in vielen Gefahrensituationen geht es um Sekunden, um ggf. ein Menschenleben zu retten. „Da ist es besonders wichtig sich in einem informierten Bevölkerungsumfeld zu befinden,“ weiß einer der ausstellenden Mitarbeiter.

Auch die Kinder hatten Spaß einmal auf einem Feuerwehrauto sitzen zu dürfen und zu sehen was sich so alles hinter den Verkleidungen und Stauräumen verbirgt.

Wasserwacht und DLRG nahmen mit Unterstützung von Neuss Marketing am Informationstag teil und konnten ebenfalls eine Sicht auf ihren Arbeitsalltag gewähren.

Der Neusser Blaulichttag war eine gelungene Veranstaltung, an der mehrere hundert Besucher teilnahmen, die sich interessiert den gebotenen Informationen hingaben. Novesitas ist der Meinung, daß solche Informationstage regelmäßig stattfinden sollten, damit die Bürger auf Gefahrensituationen besser vorbereitet sind und im Notfall richtig reagieren können.

<<< Markus Kolvenbach (mak) >>> Fotos: Markus Wahle

 

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Nutrias in Neuss

Nutrias in Neuss: Ungeziefer oder niedliche Attraktion? Die südamerikanische Biberratte, genannt Nutria, spaltet in Neuss die öffentliche Meinung. Während die einen den Fortbestand der Nutrias schützen wollen, weil sie sich…

Nutrias in Neuss: Ungeziefer oder niedliche Attraktion?

Die südamerikanische Biberratte, genannt Nutria, spaltet in Neuss die öffentliche Meinung.

Während die einen den Fortbestand der Nutrias schützen wollen, weil sie sich am Erscheinungsbild der Tiere am Nordkanal und in den Seen und Teichen der Stadt erfreuen, wollen die anderen den Nager am liebsten nachhaltig aus dem Stadtgebiet vertreiben.

Dabei wirken die Tiere aus gesicherter Entfernung putzig und es macht Spaß sie zu beobachten. Kommt jedoch eins der menschenscheuen Tiere einmal in Reichweite, so sind die Gäste der einheimischen Gewässer ziemlich respekteinflößend. Mit bis zu 65 cm Körperlänge und einem Gewicht von 25 – 30 kg handelt es sich hierbei nicht um ein Schmusetier, sondern um eine Spezies, die wenn sie sich bedroht fühlt, auch ziemlich unangenehm zubeissen kann. Besonders Kinder sollten die Nähe der Nutrias meiden und sich in gesicherter Entfernung aufhalten.

Die meisten Nutrias sind Nachkommen von entflohenen Tieren aus Pelztierfarmen. Die Nutria galt im frühen 20. Jahrhundert als Pelzlieferant für die europäische Pelzindustrie. Das Modeinteresse wandelte sich jedoch vom Nutria ab und so wurden viele Tiere von den Farmen einfach ausgewildert und verbreiteten sich über den Eurasischen Kontinent. Ebenso das Fleisch der Nutrias ist, als wohlschmeckend propagiert, ein beliebter Bestandteil europäischer Speisenkarten gewesen und ist es teilweise heute noch.

Als problematisch wird angesehen, daß Nutrias Deichanlagen durchhöhlen und somit wasserbauliche Schäden anrichten, die eine Deichanlage bei Hochwasser zum Bruch bringen können. Auch der Bestand seltener einheimischer Tierarten wird von den vegetarischen Zuwanderern gefährdet, da sie als Freßfeinde ihr Revier verteidigen.

Auch der Baumbestand z. B. im Neusser Rosengarten ist durch die zur Zeit stetig wachsende Population angegriffen, da die Tiere die Bäume untergraben und dabei die Wurzeln zerstören.

Durch die Überfütterung durch Parkbesucher vermehren sich die Nutrias immer weiter. Auch die Wasserqualität leidet unter der Flut von Nährstoffen und Tierkot.

Härtere Winter regulieren regelmäßig den Bestand, da Nutrias keine winterfesten Tiere sind.

Es bleibt also die Frage, ob die Abschußerlaubnis der Stadt Neuss ein wirklich notwendiges Mittel darstellt.

 

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Das Neusser Hansefest zum 29. Mal

  Das Neusser Hansefest zum 29. Mal Insgesamt neun Hansestädte präsentierten ihre Städte und Spezialitäten an eigenen Ständen, die vor dem Neusser Rathaus aufgebaut waren. Viele neugierige Besucher ließen sich…

 

Das Neusser Hansefest zum 29. Mal

Insgesamt neun Hansestädte präsentierten ihre Städte und Spezialitäten an eigenen Ständen, die vor dem Neusser Rathaus aufgebaut waren. Viele neugierige Besucher ließen sich über Besonderheiten und Angebote informieren. Auf der Neusser Einkaufsstraße, dem Markt und dem Münsterplatz gab es ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und verschiedenster Produkte aus dem Bereich der Hanse. Auf den Bühnen der Stadt rockten verschiedene Musikbands das Publikum und sorgten für stimmungsvolle musikalische Darbietungen.

Auch die Kleinen kamen nicht zu kurz und konnten sich an Karussels, Spielen und köstlichen Süßigkeiten erfreuen. Das ein oder andere Schleckermäulchen wurde gesichtet.

Einige Stimmen waren zu hören, daß es sich beim Hansefest um einen besseren Trödelmarkt handele. Es gab tatsächlich einige Stände, die man über das Jahr verteilt auf verschiedenen Trödelmärkten und Schützenfesten antreffen kann und dadurch keine besondere Attraktion auf dem Fest darstellten. Wenn man sich jedoch auf die Informations- und Verkaufsstände der verschiedenen Hansestädte konzentrierte, kam man sehr wohl auf seine Kosten und verbrachte einen aufschlußreichen Tag. Das ein oder andere Schnäppchen wurde freilich mit nach Hause getragen.

Die sog. „Hanse“ ist ein Verbund von Städten, der in das Mittelalter führt. Vornehmlich Hafenstädte der Seefahrt, aber auch an größeren Flüssen gelegene Städte im Bereich der Binnenschifffahrt gehörten dem Wirtschaftbund an.  In der Mitte des 12. Jahrhunderts schlossen sich die Städte lose zusammen und betrieben einen regen Handel in den eingerichteten Freihandelszonen. Als Hauptstadt der Hanse wurde Lübeck angesehen. Viele altertümliche Baudenkmäler erinnern noch heute an den Reichtum, den die Hanse für die angeschlossenen Städte mit sich brachte.

Der letzte Hansetag fand 1669 in Lübeck statt.

Seit 1980 gründete sich die neue Hanse in Zwolle und belebte alte Zusammenschlüße und Bräuche.

Einige deutsche Städte traten diesem Verbund bei und haben den Status  „Hansestadt“ in den offiziellen Namen ihrer Stadt eingefügt.

 

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